HOME

INTEGRATIVE KÖRPERTHERAPIE

 

Sich über den eigenen Körper zu spüren, in Kontakt mit sich zu kommen und dabei den Körper als besten Freund, Berater, Wegweiser, Therapeut, Coach und Experten zu verstehen, steht im Zentrum der integrativen  Körpertherapie.

 

Akute und chronische körperliche Symptome erhalten hier ebenso Beachtung wie auch die psycho-somatischen Zusammenhänge und Wechselwirkungen.

 

Durch die Resonanz Ihres Körpers werden Sie sich selbst bewusst. Dieses Bewusstsein macht Ihnen Ihr ureigenes Er-LEBEN möglich - wie gesund es sich anfühlt, achtsam mit sich umzugehen, und wie Ihr Weg dahin aussehen kann.

 

Craniosacraltherapie  >>

 

Cranio-Sacral Therapie ist eine sensible, ganzheitliche Körpertherapie, die auf der strukturellen und emotionalen Ebene wirken kann.

 

Ihr Name leitet sich aus Cranium (Schädel) und Sacrum (Kreuzbein) ab. Beide gehören zum CranioSacralen System genauso wie die Gehirn- und Rückenmarkshäute. Sie verlaufen als inneres Membransystem von den Schädelknochen über den Wirbelkörperkanal bis hinunter zum Kreuzbein. In diesem Membransystem fließt der Liquor (Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit), der die einzelnen Strukturen gegeneinander beweglich macht, unser Gehirn und Rückenmark schützt, es mit Nährstoffen versorgt, Abfallstoffe davon schwemmt und die Leitfähigkeit unserer Nerven unterstützt.

 

Das CranioSacrale System hat eine zentrale Lage und spielt damit eine zentrale Rolle. Es hat Einfluss auf alle unsere wichtigen Körpersysteme: zentrales und vegetatives Nervensystem, Muskel- und Skelettsystem, Gefäß-, Lymph- und Hormonsystem, innere Organe, Immunsystem und nicht zuletzt auf unsere Emotionen. Eine Störung kann also weitreichende Auswirkungen haben.

 

Durch Produktion und Reabsorbtion des Liquors entsteht ein Puls, der sogenannte CranioSacrale Rhythmus, der letztlich über das Bindegewebe am ganzen Körper spürbar ist. In einem gesunden Körper wird der Puls als feine, harmonische Bewegung über die Gleitfähigkeit der Hirn- und Rückenmarkshäute weitergeleitet und ist in der dezenten Beweglichkeit der einzelnen Schädel- und Gesichtsknochen gegeneinander und der feinen Bewegung der Wirbelsäule sowie des Kreuzbeines im Beckenring zu fühlen. Alles ist miteinander verbunden.

 

Der Therapeut kann diesen Puls aufspüren und beobachten. Unregelmäßigkeiten und Disharmonien weisen auf Veränderungen im CranioSacralen System hin. Diese können schon bei der Geburt, durch Unfälle und Verletzungen, durch ein Trauma, durch Anspannungen oder psychische Belastung entstehen und treten als Verkantungen, Blockaden oder nicht fließende Energieansammlungen auf.

 

Die CranioSacrale Therapie ermöglicht die Aktivierung der Selbstheilungskräfte und den Aufbau des Vertrauens in unseren eigenen Körper und unsere Intuition. Durch sanften Körperkontakt nimmt sie Einfluss auf das CranioSacrale System, den körpereigenen Puls, die Beweglichkeit der Membranen, Schädelknochen, der Wirbelsäule und des Kreuzbeines. Sie löst Spannungen und Zug in den Strukturen und kümmert sich darum, dass der CranioSacrale Rhythmus sich frei entfalten kann.

 

Wer einmal diesen Rhythmus selbst erlebt hat, weiß welche Kraft darin liegt, dass es sich um etwas sehr Essentielles handelt, was im tiefsten Seinsbereich zu spüren ist und unseren Kern berührt.

 

"Ich erkenne jetzt, dass meine Aufgabe die eines Vermittlers ist, der den Heilungsprozess des Patienten fördert. Heute weiss ich, dass der Patient die Heilung übernimmt, und dass ich das Privileg genieße, Zeuge seines Heilungsprozesses zu sein und vielleicht daran teilzunehmen. Heute weiss ich, dass ich der Schüler bin und der Patient mein Lehrer ist"( Dr. John E. Upledger - Entdecker des Craniosacralen Rhythmus)

CMD  >>

 

Die Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) beschreibt ein Beschwerdebild unseres Kausystems und häufig mit ihm im Zusammenhang stehende (Schmerz-) Symptome unseres restlichen Körpers. Hierfür können ursächlich und auch wechselwirkend der Kauapparat als auch andere Strukturen und Gewebe unseres Körpers verantwortlich sein.

 

Häufig bleibt eine CMD lange unerkannt, weil die Zusammenhänge zwischen Kausystem und dem restlichen Körper zu wenig oder gar nicht berücksichtigt werden. Dies kann unter Umständen bis zu einer Chronifizierung des Beschwerdegeschehens führen.

 

Schmerzen als auch funktionelle Störungen können durch Dysfunktionen der Kiefergelenke, des gesamten Craniomandibulären Systems oder auch der Okklusion (Zahnkontakte) entstehen. Eine CMD kann primär stumm sein, aber trotzdem durch funktionell einflussnehmende Regelmechanismen des Körpers Fernwirkungen zeigen. Migräne, Schulterbeschwerden, Rückenschmerzen können beispielsweise eine mögliche Folge sein.

 

Das harmonische Gleichgewicht zwischen Kausystem und unserem restlichen Körper kann letztlich durch verschiedene Faktoren gestört werden: z.B. Schleudertrauma, Zahnextraktion, einseitige Körperhaltung, Beckenschiefstand, Fußfehlstellungen. Auf der psychosomatischen Ebene kommt es u.a. vor, dass wir im Schlaf unseren (Arbeits-) Alltag verarbeiten, wenn wir am Tag zu wenig Integrations- und Regenerationszeit zur Verfügung haben. Das kann sich dann durch nächtliches Knirschen oder Zusammenpressen der Zähne äußern.

 

Unser Körper verfügt in vielen Fällen über ein enormes Kompensationsvermögen, so dass die Störungen über eine sehr lange Zeit durch Adaptationsmechanismen in anderen Körperregionen einigermaßen ausgeglichen werden. Wie ein Chamäleon verursacht die CMD also häufig wechselnde Beschwerden, da eine Fülle anatomischer Strukturen betroffen sind.

 

Die Behandlung der CMD erfolgt ganzheitlich und interdisziplinär.

 

Weitere Informationen finden Sie auch auf den Seiten der Arbeitsgemeinschaft für Interdisziplinäre Medizin (A.I.M.) der Medizinischen Hochschule Hannover um - www.cranioconcept.de

 

Dorn-Methode  >>

 

Die Dorn-Methode ist eine einfühlsame, sanfte und sehr wirkungsvolle Behandlungsmethode, mit der sich die Wirbelsäule auf- und ausrichten und zurück in ihre natürliche Form bringen lässt. Verschobene Wirbel und auch Gelenkblockaden können damit schonend und effektiv beeinflusst werden. Ihren Namen bekam sie nach Dieter Dorn, dem Begründer dieser Methode.

 

Sehr vereinfacht dargestellt sind die Dornfortsätze unserer beweglichen Wirbel wie Perlen an einer Schnur „übereinander“ eingereiht. Es kommt jedoch vor, dass sich einzelne Wirbel aus unterschiedlichen Gründen manchmal verschieben und unsere Wirbelsäule aus dem Lot gerät. Unser Bewegungsapparat kommt dabei aus dem Gleichgewicht und Verspannungen, Schmerzen, Bewegungseinschränkungen sind nur einige der Folgen, die eintreten können. Ein betroffener erster Brustwirbel kann beispielsweise Schulterschmerzen verursachen, der dritte Halswirbel kann Zahnschmerzen auslösen. Reflektorisch können auch innere Organe betroffen sein. So kann ein verschobener sechster Brustwirbel zu Magenbeschwerden führen oder ein festsitzender erster Lendenwirbel für Verdauungsstörungen sorgen.

 

Damit unsere Wirbel gut zueinander stehen und wir gut aufgerichtet sind, bedarf es eines stabilen Fundaments – das Becken. Unser Kreuzbein gehört anatomisch sowohl zum Becken als auch zur Wirbelsäule. Da wird schnell klar, dass ein Beckenschiefstand auch Unordnung in unsere „Perlenkette“, die Wirbelsäule, bringen kann.

 

Der Dorn-Therapeut wird also zunächst das Fundament anschauen und ggfs. richten. Mit einem stabilen Fundament lassen sich nun auch die Wirbel wieder übereinander ausrichten. Der Rücken wird mit Öl eingerieben und der Therapeut gleitet mit seinen beiden Daumen entlang der Dornfortsätze vom Kreuzbein bis einschließlich zur Halswirbelsäule, um Fehlstellungen aufzuspüren. Die Korrekturen erfolgen in der Dynamik, also während der aktiven Bewegung des Patienten, d.h. Pendeln des gegenüberliegenden Beines oder Armes bzw. einer dezenten Nein-Bewegung des Kopfes. So wird die in der betroffenen Region verspannte Muskulatur „abgelenkt“, da sie eine Korrektur der Wirbel in Ruhe verhindern würde.

 

Der/die betroffenen Wirbel werden jetzt einzeln in Verbindung mit dem Atemrhythmus des Patienten durch leichten seitlichen Druck wieder an die richtige Position mobilisiert. Dies geschieht mit viel Einfühlungsvermögen und Empfindsamkeit des Therapeuten. Je nach Korrektur und ursprünglichem Beschwerdebild bekommt der Patient spezielle Selbsthilfeübungen mit nach Hause, mit der sie/er die Behandlung unterstützen kann.

 

Medi-Taping  >>

 

MediTaping ist eine sanfte Therapieform. Sie besteht aus den Elementen Schmerz-, Lymph- und Energetik Taping und wurde aus dem Kinesio-Taping des japanischen Arztes Dr. Kenzo Kase weiterentwickelt.

 

Mit dieser Behandlungsform können u.a muskuläre, organische und neurologische Beschwerden und Schmerzzustände sowie daraus resultierende Bewegungseinschränkungen ohne Medikamente positiv beeinflusst oder sogar aufgehoben werden.

 

MediTapes, das sind elastische, latexfreie, verschieden-farbige und medikamentenfreie Klebebänder aus Baumwolle mit 100% einseitiger Acrylharzbeschichtung, die in unterschiedlicher Weise auf die Haut aufgebracht werden.

 

Die Kinesiologie ist ursprünglich die Lehre von den inneren und äußeren Bewegungen und dem Bewegt-Sein des Menschen (kinein=bewegen, Logos=Lehre). Alle aus dem Kinesio-Taping entwickelten Taping-Arten bringen also den Menschen wieder in Bewegung, indem sie die Schmerzfortleitung beeinflussen, die Muskelfunktion verbessern, die Stoffwechselaktivität fördern, das Lymphsystem anregen und sich positiv auf das Energiesystem des Körpers, die Meridiane auswirken. Dies geschieht durch bestimmte Anlagetechniken der Tapes, die die Mechanorezeptoren in der Haut stimulieren und so Regulierungsmechanismen aktivieren.

 

Einer der besonderen Ansätze des MediTaping bei muskulo-skelettalen Beschwerden liegt in der Beachtung der Statik. Vor dem Tapen der schmerzhaften Muskulatur oder Gelenke wird die Statik überprüft und wenn nötig korrigiert - denn nur auf einem stabilen Fundament lässt sich aufbauen. Hierzu werden Akupunkturpunkte oder sogar ganze Meridianverläufe in die Behandlung mit einbezogen. Bei der Versorgung der schmerzhaften Muskulatur werden bestimmte Triggerpunkte berücksichtigt. Werden Schmerzen durch periphere Nervenbahnen verursacht, so können auch diese je nach Ursache mit einem Tape gelindert oder beseitigt werden. Bei chronischen Schmerzen ist MediTaping eine gute unterstützende Therapie zu anderen möglichen Behandlungen.

 

Liegt eine Erkrankung des Lymphsystems vor (Lymphödeme), so wird MediTaping parallel zur Entstauungstherapie eingesetzt - es kommt zur Druckreduzierung und Entlastung im betroffenen Gewebe.

 

Innere Organe sind über sogenannte Head´sche Zonen auf der Haut "abgebildet". Werden dort Tapes aufgeklebt, lassen sich über den cuti-viszeralen Reflexbogen Organbeschwerden beeinflussen.

 

Narben nach Operationen stellen häufig ein funktionelles und energetisches Störfeld für den Körper dar - auch dies ist ein besonderes Einsatzgebiet für das Taping.

 

Die Farben der Tapes haben unterschiedliche Wirkungen. Farben werden über unseren Sehsinn als Produkt der wahrgenommenen Schwingung und Energie des Lichtes erzeugt. Diese Schwingungen nimmt der Körper auch über die feinen Nervenenden der Hautoberfläche wahr. Beispielsweise wirkt "Rot" belebend, tonussteigernd und durchblutend; "Blau" hemmt, führt zur Engstellung der Blutgefäße und detonisiert; "Gelb" gleicht aus. Welche Farbe für den Körper "richtig" ist, wird kinesiologisch über einen Muskeltest ermittelt. Im Lauf der Behandlung können die Farben wechseln.

 

Mit der Farbwahl lassen sich auch die Energiebahnen und inneren Organe des Körpers beeinflussen. Über Farben drücken wir unbewusst Befindlichkeiten aus.

 

MediTaping aktiviert die Selbstheilungskräfte und sorgt dafür, dass sich das funktionelle und physiologische Gleichgewicht so weit möglich bzw. ganz wieder einstellt.

 

Aquatische Körperarbeit  >>

 

HINWEIS: aktuell bin ich auf der Suche nach einem geeigneten Bewegungsbad/Therapiebecken zur (Mit-)Nutzung in Hamburg, Schneverdingen und Umgebung, um die Wasserarbeit anbieten zu können. Ich benötige dafür eine Wassertemperatur von 34 besser 35 Grad.

Bitte sprechen Sie mich an (Telefon 05193/868 99 66), wenn Sie Anbieter sind oder einen Hinweis haben.

Vielen Dank.

 

WasserShiatsu (WATSU) ist die Urform der aquatischen Körperarbeit. In den 80er Jahren hat der Amerikaner Harold Dull das Zen-Shiatsu ins Wasser gebracht und damit die Grundlage für neue Formen der Körperarbeit und Therapien im warmen Wasser geschaffen.

 

In 34 bis 35 Grad warmem Wasser auf Händen getragen. Sie beginnen sich zu entspannen und lassen den Alltag hinter sich. Beim WasserShiatsu werden Sie gehalten, bewegt und mit sanftem Fingerdruck durch das Wasser geleitet. Sanfte Massagen entlang der Meridiane, spiralförmige Bewegungen, Dehnungen und Elemente aus der Atem-Meditation führen Körper, Geist und Seele zu Gesundheit, Ausgeglichenheit und Harmonie.

 

WasserTanzen (WATA) erleben Sie spielerisch in wechselnden Sequenzen über und unter Wasser. Mit einer Nasenklemme ausgestattet erfahren Sie dreidimensionale Schwerelosigkeit, schlangenförmige Rhythmen und Delphinbewegungen.

 

Sie empfinden tiefste Entspannungsmomente und berührende Stille. Lebensenergie durchströmt Ihren Körper, alles ist im Fluss. Sie können loslassen, fühlen sich frei und eins mit dem großen Ganzen. Sie sind angekommen - bei sich und auf der Ebene des Herzens.

 

Häufig spüren wir noch Tage nach dem WasserShiatsu/WasserTanzen dieses sanfte Strömen, die aus dem Wasser wiedergewonnene Kraft und unsere innere Mitte.

 

AquaRelax ist eine sehr wirkungsvolle Methode der Tiefenentspannung. Es ist Teil der Aquatischen Körperarbeit und gehört zu den ganzheitlich orientierten Formen der neuen Wassertherapien.

 

Auf speziellen Wasserkissen und Pool-Noodeln gebettet, wird ein nahezu schwereloser Schwebezustand erreicht. Unterstützt durch sanfte rhythmische Bewegungen, Atem- und Wahrnehmungsübungen, Massagen und Dehnungen stellt sich häufig ein meditativer Zustand ein, bei dem es möglich ist, in die Entspannung zu gelangen und Körper, Geist und Seele zu nähren.

 

Die Methode eignet sich für Menschen jeglichen Alters und fördert das körperliche, soziale und psychische Wohlbefinden. In der Gruppe lernen die Teilnehmer unter Anleitung, sich gegenseitig in eine Tiefenentspannung zu versetzen, diese zu erleben und zu genießen. Vorkenntnisse sind hierfür nicht erforderlich.

 

Massage  >>

 

Der Alltag fordert uns täglich heraus. Da ist es angenehm, sich eine Auszeit zu gönnen, die Seele baumeln und den Körper sich erholen zu lassen.

 

Verspannungen vorbeugen oder lösen - Massagen können dazu beitragen, Ihr Wohlbefinden zu intensivieren und Ihre Gesundheit zu unterstützen.

 

"Ein entspannter Mensch ist ein gesunder Mensch" (Chinesisches Sprichwort).

 

Bindegewebsmassage  >>

 

Die Bindegewebsmassage ist eine spezielle Form der Reflexzonentherapie. Sie wird ohne Massageöle angewendet und in der Hauptsache auf dem Rücken ausgeführt. Hier finden sich bestimmte Reflexzonen, denen Teile des Bewegungsapparates, der inneren Organe und des Gefäßsystems zugeordnet sind.

 

Sind eine oder mehrere dieser Bindegewebszonen „betroffen“, so ist dies teils mit bloßem Auge zu sehen oder über das Abtasten und die Verschieblichkeit der Regionen festzustellen. Es zeigen sich Spannungsunterschiede und Störungen des Stoffwechsels im lockeren Bindegewebe der Unterhaut, die durch eine eingeschränkte Funktion innerer Organe, Gefäße oder des Bewegungsapparates hervorgerufen werden können.

 

Besondere Handgriffe sorgen für einen Spannungsausgleich innerhalb der betroffenen Gewebe. Neben der örtlichen Wirkung auf das Gewebe und die umliegende Muskulatur werden über sogenannte Reflexbogen mit Hilfe des vegetativen Nervensystems auch entfernt liegende Gebiete und Organe beeinflusst. Es kommt zur Wiederherstellung des Gleichgewichtes und Normalisierung der Aktivitätsmuster der inneren Organfunktionen, des Bewegungsapparates und des allgemeinen Stoffwechsels.

 

Lymphdrainage  >>

 

Die manuelle Lymphdrainage hat ihren Ursprung in der Familie der Massagen. Mit ihr nehmen wir Einfluss auf das Venensystem und die Lymphgefäße des Körpers, um Ödeme (Schwellungen), d.h. übermäßige Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe, zu verringern bzw. abzubauen.

 

Vereinfacht dargestellt sorgt unser Venen- und Lymphsystem im gesunden Zustand dafür, dass Flüssigkeit und Eiweiße, die für den Stoffwechsel im Gewebe notwendig sind, nach getaner Arbeit wieder aus dem Gewebe abtransportiert werden. Gibt es jedoch eine Einschränkung oder gar einen Defekt in den venösen Gefäßen oder unserem Lymphsystem, so können sich Ödeme entwickeln.

 

Beispielsweise führt ein „Stau“ in unserem Venensystem dazu, dass sich der Druck gegen die Gefäßwände erhöht und vermehrt Flüssigkeit aus unseren Blutbahnen ins Gewebe austritt. Angeschwollene Füße am Ende eines warmen Sommertages veranschaulichen dieses Geschehen. Ödeme können auch nach Verletzungen, Operationen, Therapien von Krebserkrankungen oder durch angeborene Lymphgefäßfehlbildungen entstehen.

 

Je nach Ödemart regen wir mit der Behandlung die Flussgeschwindigkeit des Blutes in den Gefäßen an, sorgen für eine bessere Aufnahme der Lymphe (Gewebsflüssigkeit und großmolekulare Stoffe wie Eiweiße) in das Lymphgefäßsystem, „richten Umleitungen ein“, wo Wege gänzlich versperrt oder durchtrennt sind, unterstützen die Regeneration von Lymphgefäßbahnen und verbessern den Stoffwechsel.

 

Autogenes Training  >>

 

Autogenes Training ist eine gängige und nachgewiesen wirksame Entspannungsform.

 

Mit Hilfe von Autosuggestionen, also selbst beeinflussenden Vorstellungen, können Sie körperliche und seelische Entspannung hervorrufen.

 

Im Sitzen oder Liegen gelangen Sie anhand von sechs geleiteten oder auch später selbst erlernten Grundübungen in einen Zustand der Ruhe und Gelassenheit. Distress kann sich abbauen, Körper und Seele aufatmen und sich erholen.

GESPRÄCHSTHERAPIE

 

Was ist mein Weg? Wo stehe ich gerade? Wie gehe ich mit dieser Situation um? Wie entscheide ich mich?

 

In unserem Leben gibt es Momente oder Ereignisse, in denen es hilfreich ist, mit etwas Abstand zum Thema oder Problem und gleichzeitigem Kontakt zu sich selbst, einmal von "außen" drauf zu schauen.

 

In der Gesprächstherapie haben Sie die Möglichkeit, sich mit Unterstützung des Therapeuten selbst zu reflektieren, in Kontakt mit Ihren Bedürfnissen und Gefühlen zu kommen, in sich selbst eigene Antworten auf Fragen zu entdecken, Verantwortung für sich zu übernehmen und sich persönlich weiter zu entwickeln.

 

In vertrauensvoller Atmosphäre und einem geschützten Rahmen haben Sie die Voraussetzung, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen, sich zu erkunden und neugierig zu sein. Dabei bleibt Ihre Autonomie stets erhalten. Sie geben das Tempo vor, benennen die Inhalte und bleiben dabei selbstbestimmt.

 

Focusing  >>

 

Im Focusing wird die Ganzheit des Menschen aus Verstand, körperlichem Erleben und Gefühlen betont. „Wenn Du über ein Thema sprichst, so achte darauf, welches körperliche Gefühl dazu entsteht“ (Eugene Gendlin).

 

Gendlin, Psychotherapeut und Mitarbeiter Carls Rogers, fand heraus, dass es einen Unterschied macht, über ein Problem, ein Thema nur nachzudenken und zu sprechen oder das eigene innere Erleben hierzu über die Wahrnehmung körperlicher Gefühle und Reaktionen zu erfahren.

 

Im Mittelpunkt von Focusing steht der Prozess, der in uns selbst möglich wird. Gendlins Focusing ist die klientenzentrierte Gesprächstherapie nach Rogers mit dem Körper. Im Dialog zwischen Gedanken und den dazugehörigen Körpergefühlen entsteht ein Raum für Wahrnehmung, innere Bewegung und Veränderung. Wir kommen uns selbst „auf die Spur“.

 

Durch die Beziehung von Kopf und der Weisheit des Körpers können wir die ganzheitliche Bedeutung eines Problems oder Themas erfassen und neue Möglichkeiten und Antworten finden – die Lösung liegt im Körper. Veränderung geschieht von innen nach außen - es gelingt uns leichter, eigene Wege zu gehen und unsere lebendige persönliche Ordnung zu finden.

 

Focusing ist ein natürlicher Prozess, der dann abläuft, wenn wir uns in ganz spezifischer Weise unserem Erleben zuwenden und dadurch unsere Persönlichkeit entwickeln.

 

„Es gibt ein somatisches Wissen um das, was in uns werden will, wenn wir es nur zulassen. Es gibt ein Ziel in uns, das uns zu uns ziehen will und einen gefühlten Sinn, der in der Entwicklung an sich liegt“ (Eugene Gendlin).

 

Gesprächstherapie nach Rogers  >>

 

Text in Arbeit

Lösungsfocussierte Kurztherapie  >>

 

„Ein Problem wird nicht durch die Betrachtung des Probleme gelöst. - Wenn etwas trotz vieler Anstrengungen nicht gut genug funktioniert und passt , dann höre damit auf und versuche etwas anderes!“ (Steve de Shazer).

 

Steve de Shazer und Kim Berg fanden in ihrer lösungsfokussierten Kurztherapie heraus, dass Menschen ihre Lösung unabhängig von der ausführlichen (Selbst-)Analyse ihres Problems entwickeln können. Es ist ein Prozeß des Wegfindens, für den jeder Mensch alle Fähigkeiten und Ressourcen in sich trägt.

 

„Was beachtet wird das wächst“ (de Shazer) – die LÖSUNG steht im Fokus: es geht darum, WAS WIR WOLLEN, nicht darum, was wir nicht (mehr) wollen. Darum, was wir KÖNNEN und WAS FUNKTIONIERT. Es ist wie das zarte Pflänzchen eines Samens,  dem wir Licht geben, damit es gedeihen kann.

 

Durch Anerkennung, Wertschätzung und Anteilnahme öffnet sich für uns ein Lösungsraum, in dem es uns möglich ist, unsere Stärken zu entdecken und Potentiale zu entfalten. So gelingt es uns, für uns machbare, dem reellen Leben angemessene, individuelle Lösungsansätze zu formulieren und umzusetzen.

 

Gewaltfreie Kommunikation  >>

 

„Worte sind Fenster oder sie sind Mauern“ (Ruth Bebermeyer).

 

Dieses Zitat beschreibt sehr schön den Ansatz der Gewaltfreien Kommunikation (GfK) nach Marshall B. Rosenberg. Der Schüler von C. Rogers hat beobachtet, weshalb es immer wieder zu Konflikten und Gewalt zwischen Menschen kommt und was dazu beitragen könnte, diese aufzulösen.

 

Er hat dabei herausgefunden, dass „alles, was wir jemals tun, ein Versuch ist, unsere Bedürfnisse zu erfüllen“ (Marshall B. Rosenberg). Doch darüber sind wir uns häufig nicht bewusst.

 

So entstehen in unserem Kopf Meinungen, Bewertungen, Schubladendenken, Interpretationen, Verurteilungen, Forderungen, Drohungen, Manipulationen u.v.m., die wir unserem Gegenüber „um die Ohren hauen“. All das ist sehr gewaltvoll und Ausdruck unserer unerfüllten Bedürfnisse. Unser Gegenüber „fühlt“ sich kritisiert, beschuldigt oder angegriffen und reagiert mit Abwehr. WORTE SIND hier MAUERN und wir haben das Konzept von Gut und Böse, Richtig und Falsch, Opfer und Täter und unüberwindbarer Gräben.

 

„Es ist aufbauend und stärkend, unsere Bedürfnisse herauszufinden“. Wenn wir sie und damit uns nicht ernst nehmen, tun es andere auch nicht“ (Marshall B. Rosenberg).

 

Die Gewaltfreie Kommunikation ist die Sprache der erfüllten und unerfüllten Bedürfnisse. Sie ermöglicht uns, mit tieferen Ebenen unserer selbst in Kontakt zu kommen. Dort, wo wir mit dem Herzen, mit dem ganzen Wesen beobachten, hören, sehen und verstehen, statt mit dem Kopf oder Intellekt zu bewerten. Die GfK ist in erster Linie also eine innere Haltung aus Achtsamkeit, Respekt und Einfühlungsvermögen.

 

Im Mittelpunkt steht das Erspüren und Ausdrücken unserer eigenen Gefühle und Bedürfnisse und sie mit einer konkreten Bitte zu verbinden. Genauso wichtig ist die sensible, empathische Wahrnehmung und Berücksichtigung der Gefühle und Bedürfnisse des Anderen. Es geht um die einfühlsame Haltung und den Kontakt zu uns selbst und unserem Gegenüber.

 

So ist es uns möglich, unsere Verbindungen so zu gestalten, dass wir unsere jeweiligen Bedürfnisse verstehen und anerkennen. Und wir kommen in die Lage, einen gemeinsamen Weg zu finden, wie wir sie erfüllen können, so dass es für beide Seiten einvernehmlich und passend ist. WORTE SIND hier FENSTER und wir befinden uns in der Welt der Annahme, Wertschätzung, Akzeptanz und begehbaren Brücken. Wir zeigen uns und kommunizieren aus einer (Lebens-)Haltung heraus, die Selbstverantwortung (für unsere Gefühle) und zwischen-MENSCHliche Verbindung zum Ziel hat.

 

ENERGETISCHE THERAPIEN

 

Energetische Therapien unterstützen uns auf der feinstofflichen Ebene. Sie ist im Gegensatz zu unserer körperlichen Ebene mit dem einfachen Auge nicht sichtbar, nimmt jedoch Einfluss auf die Entwicklung und Entfaltung des ganzheitlichen Menschen.

 

Bachblütentherapie  >>

 

Die Bachblüten-Therapie ist eine feinstoffliche Heilmethode. Sie nutzt die Energie bestimmter wildwachsender Pflanzen, so dass wir uns mit unserer inneren Stimme wieder verbinden und unserem Lebensplan folgen können. Bachblütenessenzen fördern die Re-Harmonisierung unseres Bewusstseins und daher auch die Heilung und Gesundheit.Sie sind eine körperliche Unterstützung auf seelischer Ebene.

 

„Krankheit ist weder Grausamkeit noch Strafe, sondern einzig und allein ein Korrektiv; ein Werkzeug, dessen sich unsere eigene Seele bedient, um uns auf unsere Fehler hinzuweisen, um uns von größeren Irrtümern zurück zu halten, um uns daran zu hindern, mehr Schaden anzurichten – und uns auf den Weg der Wahrheit und des Lichts zurück zu bringen, von dem wir nie hätten abkommen sollen“ (Edward Bach).

 

Metamorphische Methode  >>

 

Die Metamorphische Methode ist eine Weiterentwicklung der Praenatal-Therapie und bringt uns mit den Prinzipien des Lebens selbst in Kontakt. Sie bietet einen einfachen und ganzheitlichen Weg zur Selbstheilung und Wandlung.

 

Es gibt Energiemuster, die sich in der vorgeburtlichen Phase des Menschen verfestigt haben und seine spätere Entfaltung begrenzen. Durch gezielte Berührung des Reflexbereiches der Wirbelsäule an Füßen, Händen und Kopf kann man darauf Einfluss nehmen. So wird es möglich, uns zu wandeln von dem, der wir sind, zu dem, der wir sein können. Mit der Metamorphischen Methode können wir die Lebensenergie befreien – die innere Kraft der Selbstheilung in Körper, Geist und Seele.

 

„Was die Raupe Ende der Welt nennt, nennt der Rest der Welt Schmetterling“. (Lao Tse)

Chakrenarbeit  >>

 

Chakren sind Energiezentren, die einen Teil unseres komplexen menschlichen Energiesystems bilden. Die Beschaffenheit der Chakren und der mit ihnen verbundenen Energiekanäle bestimmt, wieviel Lebensenergie durch unseren Körper fließen kann. Nach indischer Lehre werden sie auch Zentren spiritueller Kraft im menschlichen Körper genannt.

 

Die sieben Hauptchakren ordnen sich an der Vorder- und Rückseite des Körpers entlang der Wirbelsäule vom Steißbein bis zum Scheitel an. In diesem Zusammenhang wird die Wirbelsäule auf feinstofflicher Ebene auch als zentraler Energiekanal bezeichnet. Die Chakren stehen sowohl in Verbindung zueinander als auch in Verbindung mit unserer Umwelt. Jedem Chakra werden körperliche, seelische und spirituelle Eigenschaften zugesprochen.

 

Übersetzt aus dem Indischen bedeutet Chakra: das Rad. Sie sind jedoch eher als Energiewirbel wahrzunehmen, wovon jedes seine eigene Drehgeschwindigkeit hat. Ist diese verändert, so kann das entsprechende Chakra seine Aufgabe nicht mehr nach seiner Bestimmung erfüllen.

 

Weiß man um die Bedeutung der Chakren, so hat man eine sehr hilfreiche, unterstützende Landkarte und Orientierung für persönliche, gesundheitliche und therapeutische Fragestellungen. Und kann diese begleitend in andere Therapieformen und Methoden mit einfließen lassen.

 

ZUR PERSON

IMPRESSUM

THERAPIEANSÄTZE

Stefani Witteborg

Heilpraktikerin · Physiotherapeutin

Neue Straße 57

D-29640 Schneverdingen

Telefon: 05193 - 868 99 66